Erfahrungen & Bewertungen zu TK Rechtsanwältin Dr. Tamara Knöpfel

Rückforderung von PKV-Beitragserhöhungen

Die Beitragserhöhungen der privaten Krankenkassen litten in der Vergangenheit, insbesondere bis zum Jahre 2018, regelmäßig an einer unzureichenden Begründung des Erhöhungsverlangens.

Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entscheidung vom 19.12.2018 (IV ZR 255/17) klargestellt, dass eine Prämienerhöhung ohne die erforderliche Begründung des Erhöhungsverlangens unwirksam ist. Welche Anforderungen an den Umfang dieser Begründungspflicht zu stellen sind, wird von den Landgerichten und Oberlandesgerichten nicht einheitlich, sondern völlig unterschiedlich gesehen. Relative Einigkeit besteht jedoch darüber, dass der lapidare Hinweis auf eine veränderte Lebenserwartung oder gestiegene Versorgungskosten nicht ausreicht. Mindestens die Rechnungsgrundlage, deren Veränderung die Prämienanpassung ausgelöst hat, und die wesentlichen Kriterien, die deren Höhe beeinflusst haben, müssen benannt werden.
War die Begründung des Erhöhungsverlangens in der Vergangenheit nicht ausreichend, dann führt das zu einer Unwirksamkeit der Prämienerhöhung. Die Prämienerhöhung kann zurückgefordert werden. Dies betrifft auch Prämienerhöhungen die bereits lange zurückliegen. Hier kann es zu erheblichen Rückforderungen gegenüber der Versicherung kommen.

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Hierzu biete ich eine Vorprüfung an, die Kosten hierfür betragen 35,00 € zzgl. USt. Bitte übersenden Sie das ausgefüllte Kontaktformular, welches Sie hier im Download erhalten und die alle Ihnen vorliegenden Erhöhungsschreiben der Krankenkasse.

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