Erfahrungen & Bewertungen zu TK Rechtsanwältin Dr. Tamara Knöpfel

Rückforderung von PKV-Beitragserhöhungen

Die Beitragserhöhungen der privaten Krankenkassen litten in der Vergangenheit, insbesondere bis zum Jahre 2018, regelmäßig an einer unzureichenden Begründung des Erhöhungsverlangens.

Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entscheidung vom 19.12.2018 (IV ZR 255/17) klargestellt, dass eine Prämienerhöhung ohne die erforderliche Begründung des Erhöhungsverlangens unwirksam ist. Welche Anforderungen an den Umfang dieser Begründungspflicht zu stellen sind war bisher in der Rechtsprechung der Instanzgerichte sehr umstritten. Der Bundesgerichtshof hat nunmehr in einer aktuellen Entscheidung vom 17.12.2020 (IV ZR 294/19) festgestellt, dass bei der Erhöhung der Beiträge mitgeteilt werden muss, bei welcher Rechnungsgrundlage – Versicherungsleistung oder Sterbewarscheinlichkeit oder beidem – eine nicht nur vorübergehende, den festgelegten Schwellenwert überschreitende Veränderung eingetreten ist. Dagegen muss die konkrete Höhe der Überschreitung des Schwellenwerts nicht mitgeteilt werden.

Hat der Versicherungsnehmer keine Begründung für die Erhöhung angegegeben, dann können diese Prämienerhöhungen grundsätzlich zurückgefordert werden.
 Zur Prüfung, ob eine Rückforderung von Beiträgen möglich ist, biete ich ein Vorprüfung an, die Kosten hierfür betragen 35,00 € zzgl. USt. Bitte übersenden Sie das ausgefüllte Kontaktformular, welches Sie hier im Download erhalten und die alle Ihnen vorliegenden Erhöhungsschreiben der Krankenkasse.

Sprechen Sie mich an.







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